User Interface
Das Programm startet im Slice-View
Modus. Datensätze werden über das Menü File->OpenFile
geladen. Sobald ein Datensatz geladen wurde kann man ihn mit Hilfe der
Slider die verschiedenen Achsen entlang durchwandern.
Das Programm wird mit einer standard
Transferfunktion geladen. Um die Transferfunktion anzupassen, klickt
man auf den Button "Adjust Transfer Function". Daraufhin
öffnet sich das Transferfunktions Popup.
Wenn ein Datensatz geladen wurde, wird im Trasferfunktions Popup
ein Histogramm der Häufigkeiten der
Dichtewerte eingezeichnet, das bei der Auswahl einer geeigneten
Transferfunktion helfen soll. Jeder Pixel auf der x-Achse des Fensters
entspricht einem Dichtewert. Anhand des Histogramms kann man erkennen
wie häufig ein bestimmter Dichtewert im Datensatz vorkommt.
Durch Klicken auf das Feld erstellt man einen neuen Punkt (wenn der Add
/ Move Vertex Radiobutton aktiviert ist), für den man gleich im
Anschluss einen Farbwert bestimmen kann. Die x-Position bestimmt
für welchen Dichtewert die Daten des Punktes gelten. Die
y-Position - also die Höhe - bestimmt den Alpha-Wert - also die
Transparenz. Farb- und Transparenzwerte werden für alle
Dichtewerte zwischen jeweils zwei Punkten interpoliert. Auf diese Weise
entsteht eine Transfunktion, die in eine Textur umgewandelt und auf den
Datensatz angewandt wird. Durch drag&drop eines Punktes kann man
diesen auch verschieben bzw. durch Rechtsklick darauf, dessen Farbwert
neu setzen.
Wenn der "Delete Vertex" Radiobutton aktiviert ist kann man bestehende
Punkte per Mausklick löschen (mit Ausnahme des ersten und letzen
Punktes). "Reset" stellt die standard Transferfunktion wieder her und
mit "Load" und "Save" lassen sich Transferfunktionen laden bzw.
speichern.
Klickt man auf das Volume-View-Tab wechselt man in die dreidimensionale Volumenansicht:
Hier lässt sich der Volumsdatensatz mit Hilfe der Schieberegler um
die drei Hauptachsen rotieren und zoomen. Weiters kann zwischen drei
verschiedenen Rendermodi ausgewählt werden: Compositing, Averaging
und Maximum Intensity Projection. Den Effekt der Transparenzwerte, die
man in der Transferfunktion vergeben hat kann man im Gegensatz zum
Slice-View Modus nun hier beobachten: Dichtewerte mit niedrigen
Alphawerten erlauben den Durchblick zu darunterliegenden Schichten.