Das Programm "TF-Editor" ermöglicht ein 'Direct Volume Rendering' von Volums-Datensätzen, wobei zwei unterschiedliche Dateiformate unterstützt werden.
Der Benutzer kann anhand zweier möglicher Darstellungsarten Transfer-Functions definieren, und anhand dieser die Datensätze rendern. Weiters gibt es noch die Möglichkeit anhand einer Kugel auf dessen Oberfläche die Häufigkeit der Gradienten mittels Color Mapping aufgetragen wird, jene Gradienten auszuwählen, die gerendert werden sollen. Zusätzlich gibt es noch die Möglichkeit, die Länge der selektierten Gradienten festzulegen (Im Bild nicht sichtbar). Dadurch kann zb ein Rauschen entfernt werden. Die einzelnen Funktionen des Programms werden im Benutzerhandbuch genau erklärt.
Hier werden nun einige Screenshots, die das Programm und dessen Ergebnisse vorstellen gezeigt:
Folgende Grafik zeigt ein typisches Gesamtbild. Man erkennt das gerenderte Bild, die Sphere auf dessen Oberfläche das Histogramm der Gradienten gemappt wird, die definierte Transfer-Function mit dem Histogramm im Hintergrund (für die Farben gibt es die Möglichkeit, die Kanäle einzeln zu editieren), und die Möglichkeit, die Lookup-Table für das Color-Mapping der Gradienten zu verändern.
Folgendes Bild, zeigt ein typisches Ergebnisbild:
Die Möglichkeit des Zoomens des Histograms, als auch der Transfer-Function
erlaubt eine möglichst genaue Editierung der Transfer-Function, um
möglichst gute Ergebnisse zu erzielen.
Die anschließenden Bilder zeigen die editierte Transfer-Function und das
jeweilige Ergebnisbild eines Test-Datensatzes.
Das Programm erlaubt auch das Rendern von Volums-Datensätzen, durch Selektion
der Gradienten. Auf die Oberfläche einer Kugel wird dabei das Histogram der
Gradienten gemappt. Schwarz bedeutet dabei, dass sich in jenem Bereich keine
Gradienten befinden, in einem weißen Bereich befinden sich die meisten Gradienten.
Der Bereich dazwischen entspricht Grautönen. Jene Bereiche, die gerendert werden
sollen, sind rot eingefärbt.
Die folgenden Bilder zeigen von einem analytischen Test-Datensatz jeweils das
"Gradientenhistogram" mit dem selektierten Bereich, und das Ergebnisbild.
"Gesamter" Datensatz:
Nun folgen die Beispielbilder, bei denen ein bestimmter Bereich der Gradienten ausgewählt wurde. Die Darstellung wurde so gewählt, dass man jeweils den selektierten Bereich auf der Kugel erkennt, und die beste Ansicht für den Volums-Datensatz.
Gedrehte Darstellung des Volums-Datensatz:
zweites Beispiel:
Beispiel eines realistischen Datensatzes:
Folgendes Bild zeigt einmal das Ergebnisbild, und die dazugehörigen Einstellungen des Hauptfensters. Genau von diesem Ergebnis wird in Folge für die Selektion mittels Gradienten ausgegangen.
Für diesen Datensatz wurden nur die Gradienten ausgewählt, die nach hinten zeigen. Die Gradienten kleinerer Länge werden dabei gefiltert, um Rauschen zu reduzieren.
Für dieses Bild, wurden jene Gradienten selektiert, die nach vorne und hinten zeigen.
Für die folgenden Bilder wurden nur jene Gradienten gerendert, die zur Seite zeigen.
Gleiche Selektion, aber andere Ansicht auf den Datensatz.
Verfügbare Dokumentation:
Wartungshandbuch